Roche in der Neurologie

Antikörper-Expertise von Roche

Als weltweit größtes Biotechnologieunternehmen verfolgt Roche das Ziel, Patienten durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres und längeres Leben zu ermöglichen. Ein Forschungsschwerpunkt von Roche liegt in der Entwicklung biotechnologisch hergestellter, monoklonaler Antikörper.1 Über besondere Expertise verfügt das Unternehmen in der Entwicklung von Antikörpern gegen bestimmte Formen von B-Zellen. Von Roche entwickelte Antikörper gegen CD20 – ein Protein, das speziell auf B-Zellen (B-Lymphozyten) vorkommt – ermöglichen es, B-Zellen mit diesem Merkmal auszuschalten. Dieser Behandlungsansatz wird bereits in verschiedenen Indikationensgebieten verfolgt, z. B. in der Rheumatologie und Onkologie. Bei Rheumatoider Arthritis werden B-Zell-Antikörper seit mehr als zehn Jahren erfolgreich angewendet, seit 2013 auch bei speziellen Formen von entzündlichen Erkrankungen der Blutgefäße (sog. Vaskulitiden). In der Onkologie kommt der B-Zell-gerichtete Behandlungsansatz seit vielen Jahren sowohl bei der chronisch lymphatischen Leukämie als auch beim follikulären Lymphom zum Einsatz. Roche gilt als Vorreiter in der Entwicklung B-Zell-gerichteter Therapien.

Auch in der Neurologie hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass ein derartiger Therapieansatz das Potenzial hat, die Behandlungssituation von Patienten zu verbessern.2

Neurowissenschaften: Verbessertes Verständnis von Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems

Erkrankungen des Nervensystems können Menschen in jeder Phase ihres Lebens treffen. Die Nervenerkrankung Multiple Sklerose gehört zu den häufigsten Ursachen einer nichttraumatischen Behinderung bei Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren.3 Im letzten Jahrzehnt hat sich jedoch das wissenschaftliche Verständnis über das Gehirn und das Nervensystem enorm verbessert und es wurden entscheidende Erkenntnisse über biologische Mechanismen, die neurologische Erkrankungen auslösen, erzielt.

In welchen Therapiebereichen forscht Roche in der Neurologie?

Roche entwickelt aktuell eine Vielzahl innovativer neurologischer Wirkstoffe. Derzeit betreibt Roche klinische Studien mit Prüfmedikamenten gegen neurologische Störungen wie Multiple Sklerose, Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit, Spinale Muskelatrophie sowie Autismus und Schmerzempfinden.1

Der Einsatz von monoklonalen Antikörpern von Roche wird derzeit bei Alzheimer, bei Parkinson sowie bei Multipler Sklerose in klinischen Studien untersucht.1

Roche verfolgt neue Denkansätze in der Erforschung von Erkrankungen des Nervensystems. Ziel ist es, über die Symptomkontrolle hinaus, neue Wege zur Kontrolle von Krankheitsaktivität zu finden.

[1] Roche Geschäftsbericht 2015 
[2] Hauser SL, Mult Scler 2015; 21 (1): 8-21
[3] Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Stand: Januar 2012, Ergänzung August 2014, gültig bis: 29.09.2017 (Link

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Für Anfragen zum Unternehmen und zu Produkten:

Dr. Schwab-Hautzinger, Nina

Head of Communications & Public Affairs

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